Geschichte des CVJM Linkenheim e.V.
Vorgeschichte|1880-1900|1901-1922|1923-1950|1951-1960|1961-1970|
1971-1980|1981-1990|1991-2000|2001-heute
Als im Jahr 1992 abzusehen war, dass wir unser neu gebautes Vereinsheim bald ein-weihen können, war dies ein markanter Punkt in unserer Vereinsgeschichte. Unser Mitglied Rektor i.R. Fritz Mack stellte in der Zeit gerade einen Vortrag über die Geschichte der kirchlichen Gruppierungen und Vereine in Linkenheim-Hochstetten zusammen und hat bei der Gelegenheit in mühsamer, unzählige Stunden dauernder Sucharbeit in Archiven und Kirchenbüchern eine Chronik des CVJM Linkenheim e.V. verfasst. In der Festschrift zur Einweihung unseres Hauses vom Mai 1993 ist unsere Geschichte nachzulesen.
Anlässlich unseres Vereinsjubiläums im Jahr 2005 haben wir unsere Geschichte noch ein-mal neu zusammengestellt. Die vielen Höhen und Tiefen des Vereins seit der Gründung im Jahr 1880 und die wichtigsten Stationen der über 125-jährigen Vereinsgeschichte sind hier beschrieben.
„Denk an die Tage der Vorzeit, gebt acht auf die Jahre von Generation zu Generation“
5. Mose 32,7
Allgemeine Vorgeschichte des CVJM
1768 In Basel bildet sich eine „Gemeinschaft der ledigen Brüder“
1805 Ein Jünglingsverein wird in Stuttgart gegründet
1839 In Karlsruhe entsteht ein Jünglingsverein
1844 Der Kaufmannsgehilfe George Williams gründet in London (England) den ersten YMCA (Young Men´s Christian Association)
1855 Delegationen aus sieben Nationen schließen ihre nationalen Vereine zum Weltbund zusammen. Es wird verbindlich festgelegt, dass die YMCA eine bekenntnisüber-greifende Gemeinschaft junger Männer in der universalen Kirche sein sollte. Die Pariser Basis, oder auch Pariser Formel genannt, hat bis in unsere Tage hinein die Arbeit bestimmt:
“Die christlichen Vereine junger Männer haben den
Zweck, solche jungen Männer miteinander zu
verbinden, die Jesus Christus als ihren Gott und
Heiland anerkennen, in ihrem Glauben und Leben
seine Jünger sein und gemeinsam danach trachten
wollen, das Reich ihres Meisters unter den jungen
Männern auszubreiten.”
Ebenfalls nach gleichen Zielsetzungen wird in London im gleichen Jahr die YWCA (Young Women´s Christian Association) gegründet.
1869 Der Süddeutsche Jünglingsbund wird in Stuttgart gegründet. Aus Baden treten die schon vorher gebildeten Jünglingsvereine in Karlsruhe, Heidelberg und Mannheim bei.
Die Gründung des Vereins
1880 In den Pfarreiakten wird von Zusammenkünften einiger Jünglinge und junger Männer in Linkenheim berichtet, die sich in der alten Kinderschule unter dem Wort Gottes sammeln. Die Leitung und Durchführung dieser sogenannten „Stunden“ obliegt dem damaligen Gemeindepfarrer Leberecht Albert Haas. Es erfolgt die Gründung eines Vereins. Im Visitationsbericht vom 15. Dezember 1880 werden schon lobend die kirchlichen Vereine erwähnt.
1884 Die Gemeinde erhält mit Pfarrer Johann Georg Meyer einen besonders in der Jugendarbeit tätigen Seelsorger, der bis zu seinem Wegzug 1889 als 2. Vorstand im Jünglingsverein wirkte und später Präses des „Oberrheinischen Jünglings-bundes“ wurde.
1885 Unter Pfarrer Meyer erfolgte eine straffere Organisation des nun genannten „Jünglings- und Männervereins“. In der ältesten noch vorhandenen Mitgliederliste, die am 1. Januar 1905 beginnt und fortlaufend bis zum Jahr 1933 geführt wird, finden sich noch die Namen zweier Mitglieder, die im Jahr 1885 dem Verein beitraten: der Landwirt Wilhelm Burgstahler und der Seiler Leopold Fies sind somit die Letzten aus den Anfangsjahren.
1889 Pfarrer Heinrich Zimmer tritt seinen Dienst an. Er gibt in seinem Bericht vor der Kirchenvisitation für den Jünglingsverein 20 Mitglieder an.
1895 Auf Landesebene erfolgt der Zusammenschluss des „Landesverbands der christ-lichen Jünglings- und Männervereine Innerer Mission A.B.“ und der „Vereinigung christlicher Jünglings- und Männervereine in Baden“ zum „Oberrheinischen Jüng-lingsbund“.
1896 Am 14. Juni findet in Karlsruhe das erste Bundesfest des nunmehrigen „Ober-rheinischen Jünglingsbundes“ statt. Zu diesem Anlass wird ein erster Jahresbericht gedruckt. In der darin erstellten Statistik werden für Linkenheim 35 Mitglieder und als Lokal der Vereinszusammmenkünfte die Kinderschule angegeben.
1900 Pfarrer Friedrich Riehm kommt an die Pfarrei. Er berichtet an die Kirchenleitung, dass dem Jünglingsverein von der politischen Gemeinde ein leerstehender Schul-saal zur Nutzung überlassen wurde.
Der Verein blüht auf
1901 In Graben findet das Posaunenfest badischer Posaunen-, Jünglings- und Jung-frauenchöre an Himmelfahrt statt. Es darf angenommen werden, dass bei diesem Ereignis einige wenige Bläser aus Linkenheim dabei waren, denn in einem Bericht an den Oberkirchenrat im September 1909 schreibt Pfr. Riehm: „Der schon seit 8 Jahren bestehende Posaunenchor als Abteilung des Jünglingsvereins hatte einige Zeit seine Übungen eingestellt, dieselben aber wieder aufgenommen“.
1904 Es kommt wieder zur Aufnahme der Chortätigkeit, nachdem diese wohl über längere Zeit hin unterbrochen gewesen war. Früher gaben alte Posaunenbläser, in-zwischen längst verstorben, immer diese Jahreszahl als Gründung an. Nach den vorliegenden Akten kann jedoch vom Jahr 1901 als Gründungsjahr des Posaunen-chores ausgegangen werden.
1908 Die vormalige Pfarrscheuer wird umgebaut und hinfort als Gemeinde- und Konfirmandensaal genutzt. Der Jünglingsverein kann von nun an diesen Ver-sammlungsraum für die sonntäglichen Zusammenkünfte in Anspruch nehmen. Es ist offensichtlich, dass nach schriftlichem und mündlichen Zeugnis der Verein an Bedeutung für das geistliche Gemeindeleben in dieser Zeit von 1900 bis in die zwanziger Jahre hinein gewann.
1909 Am 17./18. Oktober findet in Graben das 12. Bundesfest des Oberrheinischen Jünglingsbundes statt. Der Linkenheimer Verein nimmt an dieser Großveran-staltung teil. Den Festgottesdienst hält Pfarrer Kuhlo aus Bethel.
1913 An den Oberkirchenrat werden in einem angeforderten Bericht 40 Jünglinge und 10 Männer für den Verein gemeldet.
1921 Beginn der Sportarbeit. Das Eichenkreuz wird als Abzeichen der Vereinsarbeit ein-geführt. Aus dem „Nationalverband“ wird der „Reichsbund der evangelischen Jung-männerbünde Deutschlands“.
1922 Pfarrer Riehm berichtet an den Oberkirchenrat von einer „besonderen Blütezeit“ des Vereins. Zweimal in der Woche treffen sich die Mitglieder im Konfirmandensaal zu Bibelarbeit und Gebet, am Sonntagabend unter der Leitung des Geistlichen zur Bibelstunde. Es kann im Verein ein Sängerchor und eine Turnabteilung gebildet werden.
Vom Jünglingsverein zum CVJM
1928 Wilhelm Heuser wird Vorstand des Vereins und übt dieses Amt bis zum Jahr 1956 aus. Die Sportarbeit wird ausgeweitet. Auf dem Sportplatz im Gründel unweit des heutigen Geländes, wird neben Turnen vor allem das Handballspiel betrieben.
1930 Der Vereinsname wird geändert: aus dem bisherigen „Jünglingsverein“ wird der „Christliche Verein Junger Männer“. Im Oktober wird das Eichenkreuzheim in Neusatz/Dobel als Haus des Badischen Bundes des CVJM eröffnet.
1933 Die seit 1905 fortlaufend geführte Mitgliederliste wird mit dem Eintrag unter dem 1. Januar unterbrochen bis zum Jahr 1946.
1934 Ein Reichsgesetz erlaubt dem CVJM nur noch die Sammlung junger Männer über 18 Jahre. Eine Mitgliedschaft ist nur als Doppelmitgliedschaft in der Hitlerjugend und dem CVJM möglich. Es sind nur noch „Stunden“, d.h. erbauliche Bibelarbeit erlaubt. Lager, Freizeiten, Spiel und Sport, das Singen von Fahrtenliedern und das Erscheinen von Vereinszeitschriften ist unter generelles Verbot gestellt. Dennoch hält sich die Arbeit an und in der evangelischen Jugend unter Schwierigkeiten bis zum Kriegsende am Leben und ist im Kleinen wirksam. Der Posaunenchor führt ohne Unterbrechung die kirchenmusikalische Arbeit mit wenigen Bläsern fort. Im Krieg fallen 8 Bläser. Die Bibelstunden am Sonntagabend werden von Pfarrer Adolf Mack weiterhin gehalten.
1947 Die alte Mitgliederliste wird ab 1. Januar wieder weitergeführt, als Mitglieder werden 26 angegeben.
1948 Es wird von Pfarrer Mack in einem Bericht über den Neubeginn der Vereinsarbeit berichtet.
1950 Wiederanschluss an den Landesverband des CVJM.
Neuanfang und Jubiläum
1951 Es finden neben Zusammenkünften am Sonntagabend auch regelmäßig wöchent-liche Turn- und Sportstunden statt. Dekan Schnebel tritt am Pfingstsonntag mit seiner ersten Predigt in der Gemeinde sein Amt an und übernimmt bald danach den Posten des 2. Vorsitzenden.
1952 Es wird eine Jungschar für die 10 bis 14jährigen gebildet. Auf dem Platz beim jetzigen Baggersee Streitköpfle wird Handball und Volleyball gespielt. Ein aus-rangierter Omnibus der Deutschen Bundesbahn wird als „Clubhaus“ beim Sport-platz aufgestellt, muss aber im gleichen Jahr noch wegen Verpachtung des Ge-ländes an den Kieswerkbetreiber auf den Reitplatz des Reitervereins am Salmen-grund, zur gemeinsamen Nutzung, verlegt werden.
1955 Das 75-jährige Jubiläum wird mit einem Festwochenende gefeiert. Auf dem Spiel-platz beim ehemaligen Güterbahnhof wird ein Basketballturnier durchgeführt. Eine Eichenkreuzstaffel führt durch die Dorfstraßen zum Sportplatz des TV Linkenheim in der Sandgrube, wo Leichtathletikwettkämpfe und ein Handballspiel stattfinden. Die Predigt und Festansprache hält Alt-Reichswart D. Erich Stange, das Schluss-wort spricht Bundeswart Hellmuth Schmitt.
1956 Die Volleyballmannschaft fährt auf Einladung nach Leipzig in die ehemalige DDR an die Hochschule für Körperkultur und spielt gegen verschiedene Mannschaften der dortigen nationalen Kader (19.-22.Oktober). In Baden wurde zu der Zeit Volleyball regelmäßig nur noch an den Universitäten Heidelberg und Freiburg gespielt. Es wird das erfolgreichste Sportjahr des Vereins, denn mehrere Sportler werden in der Jahresbestenliste des Eichenkreuzsports geführt.
1957 Im März wird die Badische Eichenkreuz-Meisterschaft im Volleyball errungen. Im selben Jahr führt der Verein ein vielbeachtetes internationales Volleyballturnier durch, an dem eine polnische Armeemannschaft sowie Exilmannschaften aus Estland, Lettland und Litauen teilnehmen.
1958 Das Anwesen des langjährigen Vorstands Wilhelm Heuser wird von der Kirchen-gemeinde erworben. Es dürfen ein großer Raum zur Hofseite und ein kleiner Gruppenraum zum Garten hin genutzt werden. Die übrigen Räume werden als Wohnung vermietet.
Der Verein erhält eigenes Gelände
1961 Mit der Gemeinde werden Verhandlungen geführt wegen Geländezuweisungen für den Vereinssport. Der Verein erhält als Vereinsgelände den jetzigen Standort im Gründel „bei den Tabaköfen“. Die schriftliche Bestätigung zur pachtweisen Über-lassung erfolgt am 24. August. Im selben Jahr wird der Platz planiert.
1962 Beim Eichenkreuz-Landessporttag werden in 6 leichtathletischen Disziplinen Siege errungen. Eine Tischtennismannschaft nimmt am Eichenkreuz-Spielbetrieb teil. Die Arbeiten am Basketballspielfeld werden begonnen.
1964 Die Arbeiten am Spielfeld werden fortgesetzt. Das Haus mit den Jugendräumen wird abgerissen, der Verein hilft bei den Arbeiten. In einer außerordentlichen Mit-gliederversammlung wird eine Satzung verabschiedet und die Eintragung ins Vereinsregister beschlossen. Die Arbeiten am Sportplatz können aus finanziellen Gründen noch nicht abgeschlossen werden.
1965 An der Stelle des alten Jugendhauses in der Schulstrasse wird durch die Kirchen-gemeinde ein neues Gebäude errichtet, dessen Räume im Keller- und Erdgeschoss jetzt für die Vereinsarbeit genutzt werden, während das Obergeschoss als Wohnung vermietet wird. Vom 23. bis 27. Mai findet eine CVJM-Festwoche statt. Die Predigt beim abschließenden Festgottesdienst wird vom Generalsekretär des Landesverbands Baden, Walter Dargatz, gehalten. Die Handballmannschaft nimmt an den deutschen Eichenkreuz Handballmeisterschaften in Duisburg teil.
1967 Auf dem inzwischen fertiggestellten Basketballspielfeld finden im Juni Basketball-spiele gegen Mannschaften aus der Partnergemeinde Jarny statt. Es werden 23 Gäste aus Frankreich bei Familien der Vereinsmitglieder untergebracht.
1969 Die Jungenschaft nimmt am Bundespfingstlager des Landesverbands in Graben teil, wo über 600 Jungenschaftler aus Baden beim Reitsportgelände ein Zeltlager errichten. Bei den hierbei stattfindenden Wettkämpfen zur „Jungenschaft des Jahres“ erreicht Linkenheim den 8. Platz unter 43 teilnehmenden Jungenschaften. Die Festpredigt wird vom Generalsekretär des Gesamtverbandes, Pfarrer Walter Arnold, gehalten.
Der CVJM Linkenheim wird 100
1973 Pfarrer Hans-Horst Zeller wird zum Generalsekretär des badischen CVJM berufen und zieht mit seiner Familie nach Linkenheim. Bis zu seinem Wegzug im Jahr 1980 ist er zusammen mit seiner Frau in der Jungen-Erwachsenen-Arbeit tätig und prägt für die folgenden Jahre das geistliche Leben des Vereins.
1974 Einweihung des neuen Evangelischen Gemeindehauses, in dem der CVJM nun seine Heimat findet. Zum 70-jährigen Bestehen des Posaunenchores findet ein Festgottesdienst statt. Der Verein ist auf 80 Mitglieder angewachsen.
1976 Über Pfingsten findet der Badentreff des Landesverbands in der Realschulsport-halle in Linkenheim statt. Erstmals in der Vereinsgeschichte gehören jetzt auch Mädchen und Frauen offiziell dem CVJM an. Dies führt in der Folge zu einer Änderung des Vereinsnamens in „Christlicher Verein Junger Menschen“. Die Jugendmannschaft nimmt an der deutschen Handball-Eichenkreuzmeisterschaft in Denkendorf teil und erringt den 9. Platz. An den Jungschar- und Jungenschafts-freizeiten in Bahlingen und La Motte (Südfrankreich) nehmen rund 50 Jungen teil.
1978 Das Vereinsgelände im Gründel wird erweitert. Neben dem Basketballspielfeld steht jetzt auch ein Rasenplatz zur Verfügung.
1979 Zum erstenmal wird das „Plätzlefest“ durchgeführt. Der Posaunenchor feiert mit einem Gottesdienst und anschließendem Empfang im Gemeindehaus sein 75-jähriges Jubiläum.
1980 Der Verein begeht sein 100-jähriges Vereinsjubiläum mit einer Reihe von Veran-staltungen. Höhepunkt ist der Festgottesdienst der vom Sportsekretär des Landes-verbands, Manfred Engel, gehalten wird. Anschließend findet ein Empfang im Gemeindehaus statt. Die Zahl der Mitglieder überschreitet in diesem Jahr mit 114 Mitgliedern erstmals die Hundert.
Wir bauen uns ein Haus
1981 Zum zweiten Mal, nach 1976, findet in Linkenheim der Badentreff des CVJM-Landesverbands statt.
1982 Die Gemeindeverwaltung legt den Rekultivierungsplan „Rohrköpfle“ vor. Teilnahme am 100-Jahrfest des CVJM-Gesamtverbands in Kassel.
1983 Die Planungen für eine Neugestaltung des „Plätzle“ und den Bau eines vereins-eigenen Hauses beginnen. Unter dem Motto „Spiel und Sport unter Gottes Wort“ wird das erste Hallenfußballturnier organisiert und ausgerichtet.
1984 Der Posaunenchor begeht sein 80-jähriges Jubiläum. Die Jungenschaft unternimmt eine Radtour nach Köln, die älteren Jungenschaftler radwandern in Südfrankreich.
1986 Es entsteht ein Mütterkreis.
1987 Im Januar findet die erste Bauausschusssitzung statt.
1988 In der Jahreshauptversammlung stimmen von 35 anwesenden stimmberechtigten Mitgliedern 32 für und 3 gegen den vorgelegten Plan für den Bau des Vereins-heimes.
1989 Aus Anlass des 85-jährigen Jubiläums des Posaunenchores findet in Linkenheim der Bezirksposaunentag statt. Mit Erd- und Betonarbeiten wird der Bau des Vereinsheimes begonnen.
1990 Im Oktober wird das Richtfest gefeiert. Die Sportgruppe erringt bei den badischen Eichenkreuz-Meisterschaften im Fußball den 2. Platz.
Der CVJM in eigenen Räumen
1991 Die Innen- und Außenarbeiten am Bau gehen weiter. Die Einzäunung entlang des Radweges und die Grenzbepflanzung erfolgt im Frühjahr.
1992 Im Frühjahr wird mit der Anlage der Parkplätze und der Gestaltung der Außen-anlage begonnen. Gleichzeitig erfolgt der weitere Innenausbau.
1993 Der Bau des Vereinsheimes wird abgeschlossen. Im Mai wird im Rahmen des Plätzlefestes mit einem großen Festgottesdienst das neue Haus des Vereins einge-weiht. Die Predigt hält Pfarrer Brjanzew. Zum dritten Mal nach 1976 und 1981 findet in Linkenheim der Badentreff des CVJM-Landesverbands Baden statt. Es entsteht die offene Jugendarbeit „Schnoog“.
1994 Am 3. Advent feiert der Posaunenchor im Gottesdienst, nach einer Bläserwoche geleitet vom Landesposaunenwart, sein 90-jähriges Bestehen. Die Maikäfer-Gruppe und das Mutter-Kind-Kaffee werden gegründet.
1995 Es entsteht ein Bibeltreff für die Mitarbeiter des Vereins. Der CVJM-Landesverband Baden begeht sein 100-jähriges Jubiläum.
1996 Eine neue Jungschar für Erstklässler wird begonnen. Der Verein erfüllt seine Auf-gaben in 12 verschiedenen Gruppen und Kreisen, so vielen wie noch nie zuvor in der Vereinsgeschichte. Der CVJM Hochstetten wird gegründet.
1997 Der Grillplatz auf dem Plätzle wird fertiggestellt.
1998 Im Sommer errichtet der Verein mit Unterstützung der Gemeinde Linkenheim-Hoch-stetten auf dem Plätzle eine Skaterbahn. Sie wird während des Plätzlefestes einge-weiht. Der Jugendtreff „Schnoog“ löst sich auf.
1999 Die alte Tradition der Bibelstunde am Sonntagabend wird wieder aufgenommen. Einmal im Monat findet der Gottesdienst „Happy Hour“ im CVJM-Haus statt.
2000 Der CVJM Linkenheim feiert sein 120-jähriges Bestehen. Im Juni findet auf dem Plätzle ein Kinder-Erlebnistag mit fast 100 Teilnehmern und anschließend das Plätzlefest statt. Die Predigt beim Gottesdienst im Zelt hält CVJM-Sekretär Ralf Zimmermann zusammen mit Pfarrer Weber. Ein Jubiläumsabend mit einem Bilder-rückblick auf die CVJM-Geschichte findet im Oktober statt. Die Andacht hält als „Ehrengast“ der ehemalige Generalsekretär des CVJM Baden, Hans-Horst Zeller.
Im neuen Jahrtausend
2001 In der Jahreshauptversammlung im Februar gibt Gerd Halbeis, der genau 20 Jahre erster Vorsitzender des Vereins war, sein Amt in jüngere Hände. Zum neuen 1. Vorstand wird der bisherige Stellvertreter Joachim Oettinger gewählt. Im März findet die Delegiertenversammlung des CVJM Baden im Evangelischen Gemeindehaus in Linkenheim statt. Die Kirchengemeinde Linkenheim und der CVJM Linkenheim e.V. führen ab Mai ihre Jugendarbeit unter dem Dach des CVJM zusammen. Im Oktober feiert der Posaunenchor mit einem Festgottesdienst und anschließendem Empfang sein 100-jähriges Jubiläum. Die Festpredigt hält Pfarrer Martin Rösch.
2002 Im Sommer führt der CVJM Linkenheim in Hauenstein eine Jungscharfreizeit durch. 60 Mädchen und Jungen mit 20 Betreuern erleben eine Woche Zeltlager im Pfälzer Wald. Im September findet auf dem CVJM-Plätzle ein „Gottesdienst im Grünen“ mit der Konfirmandeneinführung statt. Die Predigt hält Pfarrer Rösch. Der CVJM-Landesverband lädt im Oktober zum Treffen für Ältere im CVJM Baden ins Evangelische Gemeindehaus nach Linkenheim ein. Die Predigt im Gottesdienst hält der ehemalige Generalsekretär des CVJM Baden, Hans-Horst Zeller.
2003 Joachim Oettinger stellt sich in der Jahreshauptversammlung nicht mehr zur Wahl als 1. Vorsitzender. Der Posten bleibt unbesetzt. Michael Scheib als 2. Vorsitzender vertritt den Verein nach außen. Ein neuer Jugendkreis und eine Tanzgruppe bilden sich. Der Bibeltreff löst sich auf und wird durch den Mitarbeiter-Treff-Punkt ersetzt. Im März führt der CVJM ein Mitarbeiterwochenende im Schloss Unteröwisheim mit 30 Teilnehmern durch. Im Juni findet auf dem CVJM-Plätzle ein Gottesdienst im Grünen und das Sonntagskaffee anlässlich des 10-jährigen Einweihungsjubiläums unseres CVJM-Hauses statt. Die Predigt hält Pfarrer Rösch. Im Sommer nimmt der Verein zusammen mit dem CVJM Hochstetten am Dorffest und am Festumzug im Rahmen der 900-Jahrfeier von Hochstetten teil. Im Herbst löst sich der Mütterkreis auf. Die „jungen“ Mitarbeiter im CVJM treffen sich im Kreis „auftanken“. Der Happy-Hour-Gottesdienst wird aufgelöst.
2004 Beim Beim Mitarbeiterwochenende im CVJM-Freizeitheim Belchenhöfe im Schwarzwald treffen sich über 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des CVJM Linkenheim. Die Jugendlichen und Mitarbeiter der Jugendkreise bauen den Lagerraum im Dachgeschoss des CVJM-Hauses zu einem Jugendraum um. Im Juli feiert der CVJM auf dem Plätzle einen Gottesdienst im Grünen. Die Kirchenge-meinde Linkenheim und der CVJM erarbeiten zusammen die Stelle eines Haupt-amtlichen für die Jugendarbeit. Im September tritt Joachim Zeitler diese Stelle an. Auf dem Plätzle findet der Wanderpreis des CVJM Regionalverband Hardt-Kraich-gau statt, an dem über 250 Jungscharlerinnen und Jungscharler teilnehmen.
2005 In der Jahreshauptversammlung im Februar wird Christine Ratzel zur 1. Vor-sitzenden gewählt. Damit steht erstmals eine Frau an der Spitze des Vereins. Der CVJM feiert sein 125-jähriges Vereinsjubiläum. Im Sommer findet ein Mitarbeitertag im Outdoor-Park des CVJM Karlsruhe statt. Höhepunkt des Vereinsjubiläums ist am 18. September ein Festgottesdienst mit anschließenden Grußworten im Bürgerhaus von Linkenheim-Hochstetten. Die Predigt hält der Generalsekretär des CVJM Baden, Matthias Büchle. Der CVJM beteiligt sich mit einem Orangenverkauf am ersten Adventsmarkt auf dem Rathausplatz in Linkenheim.
2006 Im März findet die Delegiertenversammlung des CVJM Baden im Evang. Ge-meindehaus in Linkenheim statt. Der Verein beteiligt sich im Rahmen der Evangelischen Allianz Linkenheim-Hochstetten an der Veranstaltung ProChrist 2006 im Bürgerhaus. Auf Initiative des CVJM Hochstetten wird mit den Kirchen-gemeinden Linkenheim und Hochstetten und dem CVJM Linkenheim das Projekt 20plus, eine Gottesdienstform für junge Erwachsene, gestartet. Es wird am 2. Juli, beim Gottesdienst im Grünen auf dem CVJM-Plätzle, offiziell als „EINS all 4 one“ vorgestellt. Im September kommt für ein Jahr ein Orientierungspraktikant zum CVJM Linkenheim. In Zusammenarbeit mit dem CVJM Baden wird Jonas Rühle für die Stelle ausgesucht.
2007 An der bisher größten Christbaum-Aktion des Vereins nehmen über 100 Kinder und Jugendliche teil. Zusammen mit den Jungscharen des CVJM Hochstetten werden im ganzen Ort, mit Hilfe von 12 Traktorengespannen, die ausgedienten Weih-nachtsbäume eingesammelt. Der Erlös der Aktion wird mit der Weltdienstarbeit des CVJM Baden geteilt. Ende Mai gehen 13 Jugendliche und 5 Mitarbeiter auf Fahrradtour nach Prag. Im Sommer nehmen 50 Kinder an der Jungscharfreizeit in der Pfalz teil, ebenfalls über 50 Teilnehmer fahren zur Jugendfreizeit des CVJM nach Dänemark.




