Jan
2017

CVJM-Winterfreizeit in Trofaiach 2017

Sonntag, 8. Januar 2017, 0:07 Uhr

Dienstagmorgen, 5:30 Uhr. Der Wecker klingelt.
Müde steht man auf, quält sich unter die Dusche, schnappt sich seinen Koffer und macht sich auf zum Treffpunkt, denn heute soll sie losgehen, die lang ersehnte Winterfreizeit vom CVJM.
Es liegen 7 Stunden Fahrt vor uns, bis wir im 670 Kilometer entfernten Trofaiach in Österreich ankommen wollen. Nach einer gemeinsamen Begrüßung, dem Beladen und der Verteilung aller 29 Teilnehmer auf die fünf Autos, geht es auch endlich los. Einen halben Tag und eine komplikationslose Reise später stehen wir vor Schloss Stibichhofen, das für die kommenden 5 Tage unser Heim sein soll. Nachdem wir uns gemütlich eingerichtet haben, geht es ein erstes Mal nach oben ins Skigebiet Präbichl, wo wir das Material für die kommenden Tage ausleihen können. Wieder daheim angekommen, wird fleißig gekocht, sodass wir uns alle satt glücklich und auch schon ein bisschen müde kurz nach 20 Uhr treffen, um den Abend mit gemeinsamen Spielen und tollen Unterhaltungen im Gemeinschaftsraum mit Kachelofen ausklingen zu lassen. Zum Abschluss des Tages gibt es eine Lobpreiszeit und ein Prayout. Da der Gemeinschaftsraum nicht für 29 Menschen ausgelegt zu sein scheint, wird es dabei schön kuschelig und beim Lobpreis entsteht eine Hammer-Stimmung! Jetzt ist es aber auch schon ziemlich spät und deshalb geht es schnell ins Bett, man will ja schließlich ausgeschlafen sein für den ersten richtigen Skitag.

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Viel zu früh klingelt auch diesmal wieder der Wecker. Nach Frühstück und Vesper richten machen wir uns auf ins Skigebiet. All diejenigen, die noch nie Ski gefahren sind, nehmen an einem internen Skikurs teil, der Rest fährt immer in Dreiergruppen auf eigene Faust durch die Gegend. Das Wetter ist kalt und es schneit, doch die Sicht ist gut und so trifft man sich erst wieder mittags zu Schnitzel und Kaiserschmarrn auf der Hütt’n, ehe wir weiterfahren. Gegen 16 Uhr schließen die Lifte und wir machen uns wieder auf zurück ins Schloss. Da deutlich zu wenige Duschen im Schloss vorhanden sind und der Eintritt in das nahegelegene Schwimmbad frei ist, gehen einige von uns noch eine Runde dort schwimmen, ehe wir zu Abend essen und nach einem tollen Abendprogramm, Lobpreis und Prayout glücklich aber auch erschöpft den Weg in unsere Betten suchen.

Der nächste Morgen hält eine böse Überraschung für uns parat. Über Nacht hat es heftig geschneit und so müssen wir für das letzte Drittel des Weges ins Skigebiet mitten in einem Schnee- und Verkehrschaos Schneeketten aufziehen und kommen nur mühselig oben an. Diejenigen, die an diesem zweiten „richtigen“ Tag der Freizeit im Schloss geblieben sind, erleben ein tolles Schnee- und Spaßprogramm an Haus und Umgebung.
Wieder kommen wir Skifahrer gegen 17 Uhr im Schloss an und nach dem fast schon traditionellen Gang ins Schwimmbad, wird abends gemeinsam ein Film geschaut.

Der dritte und letzte Skitag, an dem sich allerdings nur noch 13 der 29 Teilnehmer in den Schnee wagen beginnt eigentlich ganz gut und diesmal kommen wir auch oben an. Dann allerdings die bittere Gewissheit über das, was man von unten nur erahnen hatte können: Das Wetter ist so eisig, windig und frostig, dass im gesamten Skigebiet nur ein Lift – der Übungslift – offen hat.
Ein bisschen enttäuscht fahren wir diese blaue Piste ein paar Mal und entscheiden uns dann aber doch, das Material zurückzugeben und uns wieder auf ins Tal zu machen. Dort angekommen, gehen wir mit fast allen der 29 Teilnehmer zusammen gut bürgerlich in einem Gasthaus essen. Der Nachmittag wird dann spontan im Schloss mit Spielen, Gesprächen, Film und Fifa-Turnier verbracht, sodass die Zeit wie im Flug vergeht und nach einem letzten warmen Abendessen wird gepackt und das Haus geputzt. Relativ schnell ist auch der Abend vorüber und eigentlich sollte man jetzt schlafen. Doch spontan finden sich noch kleinere Grüppchen, die erneut Gesellschaftsspiele spielen, lachen, und im Gemeinschaftsraum mit Gitarre und ganz viel Herz Lobpreislieder trällern.
Doch irgendwann wird auch der Letzte müde und schließlich ist es still im Schloss.

Samstagmorgen, 6 Uhr. Der Wecker klingelt.
Wieder viel zu früh, doch man muss ja aufstehen, heute ist Abfahrt. Entgegen aller Erwartungen kommen wir gut und ohne Stau durch und sind am Nachmittag wieder zurück in Linkenheim.
Alle sind wohlbehalten und glücklich wieder daheim angekommen. Das gemeinsame Miteinander und die Gemeinschaft waren auf der Winterfreizeit in diesen paar Tagen großartig und so fällt der Abschied schon ein bisschen schwer, vor allem wenn zwei Tage später schon wieder der Alltag ruft.
Man verabschiedet sich von allen, verstaut das Material und denkt sich dann nur noch eins:
Morgen wird aber ausgeschlafen!    Nicolas Willimsky