Vor über 160 Jahren trafen sich am Rande der Weltausstellung 1855 in Paris 99 junge Männer aus neun Ländern und gründeten den Weltbund der CVJM. Bei aller Verschiedenheit hatten sie eins gemeinsam: Jesus Christus war die Nummer eins in ihrem Leben und sie wollten, dass junge Menschen in aller Welt ihn kennen lernen und ihr Leben unter seinen Einfluss stellen. Sie brachten das auf einen Satz, der bis heute die Grundlage, das “Mission Statement” des CVJM in aller Welt ist. Wir nennen diesen Satz die “Pariser Basis”.

Der CVJM Linkenheim e.V. wurde 1880 als „Jünglingsverein“ gegründet und ist ein eingetragener Verein. Wir gehören zum CVJM Baden e.V., einem von 13 selbständigen Mitgliedsverbänden im CVJM Gesamtverband Deutschland e.V.

2017

Bei der Jahreshauptversammlung wird Gunter Jenne zum 1. Vorstand gewählt. Die Satzung des Vereins wird neu gefasst. Der Vorstand wird auf 10 Personen erweitert. Der CVJM Linkenheim e.V. hat erstmals über 200 Vereinsmitglieder. Über 80 Jugendliche aus Linkenheim fahren zum Badentreff des CVJM-Landesverbands und gewinnen dabei den Guinness-Weltrekord im „schnellsten Crowdsurfing“. Die Angebote für junge Erwachsene werden ausgebaut. Dazu wird aus LiMiT „lighthouse“ und im Wechsel dazu werden thematische Kleingruppen angeboten.

2016

Der Vorstand des Vereins beschließt, Joachim Zeitler ab Juli als CVJM-Sekretär anzustellen. Das Mitarbeiterwochenende des CVJM findet mit über 60 Teilnehmern das letzte mal in Belchenhöfe/Schwarzwald statt. Über 80 Kinder und Jugendliche sind mit dem CVJM auf den Sommerfreizeiten unterwegs. Das Format JungscharPlus wird eingeführt. Einmal im Monat treffen sich alle Kinder im Jungscharalter zu besonderen Aktionen. Die Jugendlichen treffen sich alle zwei Wochen zu Spirit“.

2005

In der Jahreshauptversammlung wird Christine Ratzel zur 1. Vorsitzenden gewählt. Damit steht erstmals eine Frau an der Spitze des Vereins. Der CVJM feiert sein 125-jähriges Vereinsjubiläum. Höhepunkt des Vereinsjubiläums ist am 18. September ein Festgottesdienst mit anschließenden Grußworten im Bürgerhaus von Linkenheim-Hochstetten. Die Predigt hält der Generalsekretär des CVJM Baden, Matthias Büchle. Der CVJM beteiligt sich mit einem Orangenverkauf am ersten Adventsmarkt auf dem Rathausplatz in Linkenheim.

2004

Die Kirchengemeinde Linkenheim und der CVJM erarbeiten zusammen die Stelle eines Hauptamtlichen für die Jugendarbeit. Im September tritt Joachim Zeitler diese Stelle an. Die Jugendlichen und Mitarbeiter der Jugendkreise bauen den Lagerraum im Dachgeschoss des CVJM-Hauses zu einem Jugendraum um. Im Juli feiert der CVJM auf dem Plätzle einen Gottesdienst im Grünen. Auf dem Plätzle findet der Wanderpreis des CVJM Regionalverband Hardt-Kraichgau statt, an dem über 250 Jungscharlerinnen und Jungscharler teilnehmen.

2000

Der CVJM Linkenheim feiert sein 120-jähriges Bestehen. Im Juni findet auf dem Plätzle ein Kinder-Erlebnistag mit fast 100 Teilnehmern und anschließend das Plätzlefest statt. Die Predigt im Gottesdienst im Zelt hält CVJM-Sekretär Ralf Zimmermann zusammen mit Pfarrer Weber. Ein Jubiläumsabend mit einem Bilderrückblick auf die CVJM-Geschichte findet im Oktober statt. Die Andacht hält als „Ehrengast“ der ehemalige Generalsekretär des CVJM Baden, Hans-Horst Zeller.

1993 - Einweihung CVJM-Haus

Nach vierjähriger Bauzeit wird der Bau des Vereinsheimes abgeschlossen. Im Mai wird im Rahmen des Plätzlefestes mit einem großen Festgottesdienst das neue Haus des Vereins eingeweiht. Die Predigt hält Pfarrer Brjanzew. Zum dritten Mal nach 1976 und 1981 findet in Linkenheim der Badentreff des CVJM-Landesverbands Baden statt. Über 300 Jugendliche zelten auf dem CVJM-Plätzle. Es entsteht die offene Jugendarbeit „Schnoog“.

1980 - 100-jähriges Vereinsjubiläum

Der Verein begeht sein 100-jähriges Vereinsjubiläum mit einer Reihe von
Veranstaltungen. Höhepunkt ist der Festgottesdienst, der vom Sport-
sekretär des CVJM Baden, Manfred Engel, gehalten wird. Anschließend
findet ein Empfang im Gemeindehaus statt. Die Zahl der Mitglieder über-
schreitet in diesem Jahr mit 114 erstmals die Hundert.

1976

Erstmals in der Vereinsgeschichte gehören jetzt auch Mädchen und Frauen offiziell dem CVJM an. Dies führt in der Folge zu einer Änderung des Vereinsnamens in „Christlicher Verein Junger Menschen“. Die Jugendmannschaft nimmt an der deutschen Handball-Eichenkreuz-meisterschaft in Denkendorf teil und erringt den 9. Platz. An den Jungschar- und Jungenschaftsfreizeiten in Bahlingen und La Motte/Südfrankreich nehmen rund 50 Jungen teil.

1960er

1961 werden mit der Gemeinde Verhandlungen wegen Geländezuweisungen für den Vereinssport geführt. Der Verein erhält als Vereinsgelände den jetzigen Standort „bei den Tabaköfen“. Die schriftliche Bestätigung zur pachtweisen Überlassung erfolgt am 24. August. Im selben Jahr wird der Platz planiert. 1964 wird in einer außerordentlichen Mitglieder-versammlung eine Satzung verabschiedet und die Eintragung ins Vereinsregister beschlossen.

1950er

Auf dem Platz beim jetzigen Baggersee Streitköpfle wird Handball und Volleyball gespielt. Ein ausrangierter Omnibus der Deutschen Bundesbahn wird als „Clubhaus“ beim Sportplatz aufgestellt. 1955 wird das 75-jährige Jubiläum mit einem Festwochenende gefeiert. Auf dem Spielplatz beim ehemaligen Güterbahnhof wird ein Basketballturnier durchgeführt. Eine Eichenkreuzstaffel führt durch die Dorfstraßen zum Sportplatz des TV Linkenheim in der Sandgrube, wo Leichtathletikwettkämpfe und ein Handballspiel stattfinden.

CVJM-Jungschargruppe in den 50er Jahren

1930er

1930 wird der Vereinsname geändert: aus dem bisherigen „Jünglingsverein“ wird der „Christliche Verein Junger Männer“. 1934: ein Reichsgesetz erlaubt dem CVJM nur noch die Sammlung junger Männer über 18 Jahre. Eine Mitgliedschaft ist nur als Doppel-mitgliedschaft in der Hitlerjugend und dem CVJM möglich. Es sind nur noch „Stunden“, d.h. erbauliche Bibelarbeit erlaubt. Lager, Freizeiten, Spiel und Sport, das Singen von Fahrtenliedern und das Erscheinen von Vereinszeitschriften ist unter generelles Verbot gestellt. Dennoch hält sich die Arbeit in der evangelischen Jugend unter Schwierigkeiten bis zum Kriegsende am Leben und ist im Kleinen wirksam. Der Posaunenchor führt ohne Unterbrechung die kirchenmusikalische Arbeit fort. Im Krieg fallen 8 Bläser. Die Bibelstunden am Sonntagabend werden von Pfarrer Adolf Mack weiter gehalten.

1920er

Beginn der Sportarbeit. Das Eichenkreuz wird als Abzeichen der Vereinsarbeit eingeführt. Aus dem „Nationalverband“ wird der „Reichsbund der evangelischen Jungmännerbünde Deutschlands“. Pfarrer Riehm berichtet an den Oberkirchenrat von einer „besonderen Blütezeit“ des Vereins. Zweimal in der Woche treffen sich die Mitglieder im Konfirmanden-saal zu Bibelarbeit und Gebet, am Sonntagabend unter der Leitung des Geistlichen zur Bibelstunde. Es kann im Verein ein Sängerchor und eine Turnabteilung gebildet werden.

1895

Auf Landesebene erfolgt der Zusammenschluss des „Landesverbands der christlichen Jünglings- und Männervereine Innerer Mission A.B.“ und der „Vereinigung christlicher Jünglings- und Männervereine in Baden“ zum „Oberrheinischen Jünglingsbund“ (heute CVJM Baden). In der Statistik werden für Linkenheim 35 Mitglieder und als Lokal der Vereinszusammenkünfte die Kinderschule angegeben.

1880 - Gründung des Vereins

In den Pfarreiakten wird von Zusammenkünften einiger Jünglinge und junger Männer in Linkenheim berichtet, die sich in der alten Kinderschule unter dem Wort Gottes sammeln. Die Leitung und Durchführung dieser sogenannten „Stunden“ obliegt dem damaligen Gemeindepfarrer Leberecht Albert Haas. Es erfolgt die Gründung eines Vereins. Im Visitationsbericht vom 15. Dezember 1880 werden schon lobend die kirchlichen Vereine erwähnt.
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